Qualitätsziele und Qualitätspolitik ENplus

Ziel des Zertifizierungssystems ENplus ist die gesicherte Versorgung der Verbraucher mit normierten hochqualitativen Holzpellets, die in handelsüblichen Pelletfeuerungsanlagen störungsfrei verbrannt werden können. 

Da für die Kundenzufriedenheit nicht die Qualität der Pellets bei Verlassen der Produktion, sondern der beim Endkunden ankommenden Ware entscheidend ist, wird die gesamte Lieferkette kontrolliert. Um die gleichbleibend hohe Qualität der ausgelieferten Pellets zu gewährleisten, werden im Rahmen dieses Systems sowohl die Pellets selbst zertifiziert als auch die Prozesse, die für deren Herstellung und Logistik notwendig sind. Dadurch werden Aspekte einer Produktzertifizierung mit denen einer Systemzertifizierung kombiniert. 

Mit den Klassen ENplus-A1 und ENplus-A2 sowie der Klasse EN-B wurden drei Pelletqualitäten definiert, die auf den Vorgaben der internationalen Norm ISO 17225-2, Teil 2 («Feste Biobrennstoffe – Brennstoffspezifikationen und -klassen – Teil 2: Einteilung von Holzpellets») beruhen, teilweise aber darüber hinausgehen.

Das Zertifizierungssystem enthält folgende wesentliche Punkte

  • Anforderungen an Pelletproduktion und Qualitätsmanagement
  • Anforderungen an das Produkt 
  • Anforderungen an Kennzeichnung, Logistik und Zwischenlagerung 
  • Anforderungen an die Auslieferung zum Endkunde

Vorgaben für das interne Qualitätsmanagement garantieren, dass die gestellten Produktansprüche eingehalten werden. Anforderungen an technische Einrichtungen, Betriebsabläufe und Dokumentation machen die Betriebsprozesse transparent und sollen zum schnellen Auffinden und Beheben von Problemen führen.

Das Zertifizierungssystem wird im Rahmen der Arbeit des Europäischen Dachverbandes der Pelletwirtschaft, dem European Pellet Council (EPC) periodisch überarbeitet werden, um es aktuellen Entwicklungen anzupassen.